Digitaler Wandel unter Einbeziehung der Themen politische Kommunikation, Erschließung neuer Zielgruppen und Verbandsentwicklung

Ethische Herausforderungen

Fortführung der Unterstützung der Einrichtungen der LAG KEFB NRW e.V. beim digitalen Wandel, insbesondere mit Blick auf die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich den Herausforderungen des Lehrens und Lernens im digitalen Wandel stellen. Umsetzung der Handlungsempfehlungen aus der Projetphase 2018. Unter Berücksichtigung und Einbeziehung der Schwerpunktthemen politische Kommunikation, Erschließung neuer Zielgruppen in der Weiterbildung und Förderung des Verbandsentwicklungsprozesses.

Weitere interessante Informationen finden Sie in der Beschreibung des Projektes.

Start der LAG KEFB NRW Qualifizierungsreihe „Digitaler Wandel in der Weiterbildung“

Digitaler Wandel, vernetztes Arbeiten, Blended learning, E-learnig oder Webinar – diese Schlagworte zeigen, dass die Digitalisierung auch in der Bildungslandschaft nicht mehr wegzudenken ist und Einzug in den Arbeitsalltag genommen hat. Die Digitalisierung der Gesellschaft wirkt sich in hohem Maße auch auf das Lehren und Lernen im Weiterbildungsbereich aus. Digitale Medien ermöglichen neuartige Formen bei Vermittlung und Aneignung von Wissen. Sie tragen dazu bei, dass sich sowohl Lerninhalte als auch Methoden verändern. Damit entstehen für Bildungseinrichtungen und deren Mitarbeitende Chancen und Herausforderungen. Für viele Bereiche kann Digitalisierung einen großen Mehrwert bedeuten und Lehrende in ihrer Arbeit unterstützen, ohne dabei die Dozentin oder den Dozenten ersetzen zu wollen. Eine Digitalisierung von Programmangeboten hat aber auch Konsequenzen für die Organisation einer Einrichtung und den Austausch von Mitarbeitenden und Teilnehmenden.

Im Rahmen eines NRW-geförderten Projektes konnten wir als LAG KEFB in NRW im vergangenen Jahr die digitalen Entwicklungsstände und Bedarfe unserer Mitgliedseinrichtungen analysieren (vgl. Publikation der LAG KEFB NRW 2019 auf der Homepage). In diesem Jahr haben wir mit unserer Qualifizierungsreihe die Möglichkeit, hierzu verschiedene Studientage mit entsprechenden Qualifizierungsangeboten zu diesen Herausforderungen anzubieten. Die Studientage bieten Gelegenheit, sich digital fit zu machen und wir freuen uns, wenn Sie sich zu einer Teilnahme und Mitwirkung entschließen. Mit Blick auf eine intensive Vernetzung in der gemeinwohlorientierten Weiterbildungslandschaft NRW stehen die Veranstaltungen auch Mitarbeiter*innen über die LAG KEFB hinaus offen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den Austausch mit Ihnen!

Informationen zu den einzelnen Fortbildungen:

#1 Digitale Medienkompetenz - 01.07.2019

#2 Digitale Lernplattformen - 10.07.2019

#3 Webinare in der Erwachsenen- und Familienbildung - 09.09.2019

#4 Digitale Bildung und Recht: Am Beispiel Open Educational Resources (OER) – 19.09.2019

#5 Medienkompetenz in einer digitalisierten Bildungslandschaft – 23.09.2019

#6 Virtual & Augmented Reality - Das Potential neuer Technologien für die Bildungsarbeit – 02.10.2019

#7 Erklär- und Lernvideos nutzen und produzieren – 09.10.2019

#8 Kollaboratives Arbeiten – 16.10.2019

#9 Erklär- und Lernvideos nutzen und produzieren – 21.11.2019

#10 Mobile Technologien in der Bildung – 09.12.2019

#11 Online Marketing – Mit Gewissen und Augenmaß - 13.01.2020

 

BarCamp Leben 4.0 - 'Ersetzt das Digitale die Bildung?'

Start des BarCamps
Start des BarCamps

Herausforderungen für die Weiterbildung

Das Barcamp „Leben 4.0“, das am 31. Januar 2020 in der Bischöfliche Akademie des Bistum Aachen stattfand, war eine offene Veranstaltung für alle Akteur*innen in der StädteRegion Aachen und Nordrhein Westfalen, bot Gelegenheit zum gemeinsamen Diskurs über das Leben und Lernen in einer digitalisierten Welt. Sie fand in Kooperation mit der LAG KEFB NRW und dem Netzwerk Weiterbildung in der Städteregion Aachen statt. Dazu gab unter den rund 50 Teilnehmenden Vorträge und Diskussionsrunden, die sogenannten Sessions, die zu Beginn der Veranstaltung durch die Teilnehmer*innen selbst eingebracht und koordiniert wurden. So befasste sich zum Beispiel eine der über 16 Sessions mit dem Thema digitale Bildungsformate/blended. Für die Interessenten an dieser Session  stand im Fokus, dass man manche Lerntypen und Teilnehmer kaum noch anders erreichen könne, jedenfalls nicht mit Lehrwerken, Büchern und Zetteln, sondern mit Aufbereitung mit Bildern, Videos und Tests incl. eines spielerischen Anteils. Andere Sessions hatten die Fragen „was müssen wir lernen für eine LEBENSWERTE digitale Zukunft?“ oder „VertrauensBildung – Menschen mitnehmen“ als Schwerpunkt.

Alle Teilnehmer*innen waren eingeladen, sich aktiv in Sessions einzubringen und eigene anzubieten, was auch schon vorab möglich war und im Zuge der Anmeldungen wahrgenommen wurde. Dadurch waren schon einige Themen sichtbar, die auf dem BarCamp vertreten waren. Zahlreiche kamen im Verlauf des Tages hinzu. Die Ergebnisse wurden online dokumentiert und standen den Teilnehmer*innen unmittelbar digital zur Verfügung. Abschließend referierte Andera Gadeib, Autorin des Buches „Die Zukunft ist menschlich. - Manifest für einen intelligenten Umgang mit dem digitalen Wandel in unserer Gesellschaft“ im Plenum und zog ein Resümee zu den Session-Beiträgen. Dabei verdeutlichte sie,  dass beim Thema Digitalisierung der Mensch in den Mittelpunkt der Betrachtung gehöre und es das Ziel sein müsse, den Menschen mithilfe der Errungenschaften des digitalen Zeitalters weiterzubringen sowie die Zukunft vom Menschen her und für den Menschen zu denken.

Für das BarCamp wurden Mittel des LAG KEFB-Projektes "Digitaler Wandel unter Einbeziehung der Themen politische Kommunikation, Erschließung neuer Zielgruppen und Verbandsentwicklung" eingesetzt, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.