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Weiterbildungsangebote im digitalen Raum sichtbar machen - LAG KEFB startet Innovationsmaßnahmen zu Strukturierten Daten

Die Landesarbeitsgemeinschaft der katholischen Erwachsenen- und Familienbildung NRW hat ein Innovationsprojekt zum Thema Strukturierte Daten (structured data) durchgeführt und stärkt damit ihre über 80 Mitgliedseinrichtungen bei der Sichtbarmachung von Veranstaltungen im digitalen Raum. 

Die Zeit der corona-bedingten Einschränkungen und Schließungen hat verstärkt deutlich gemacht, dass Weiterbildungsangebote im digitalen Raum sichtbar sein müssen, um von potentiellen Teilnehmenden wahrgenommen und genutzt zu werden. Die LAG KEFB in NRW e.V. hat dies mit dem Projekt “Erwachsenenbildung im digitalen Raum sichtbar machen – mit strukturierten Daten erfolgreich Teilnehmende gewinnen“ aufgegriffen und auf Einrichtungsebene Lösungsansätze ermöglicht. 

Im Laufe des Projektes (Oktober bis Dezember 2020) wurde den LAG-Mitgliedseinrichtungen ein grundlegendes Verständnis in Bezug auf Strukturierte Daten vermittelt. Die Informationsveranstaltungen ermöglichten einen niederschwelligen Zugang zum Thema. Jede Mitgliedseinrichtung erhielt einen Report, der die individuellen Analyseergebnisse der jeweiligen Webseite und konkrete Handlungsempfehlungen umfasste. Ergebnisse und offene Fragen wurden in Workshops als Wissenstransfer aufbereitet. Den Mitgliedseinrichtungen wurden dabei Werkzeuge mit an die Hand gegeben, um die Implementierung auf Einrichtungsebene eigenständig weiter voranzubringen. 

Die Mitgliedseinrichtungen publizieren ihre Veranstaltungen bereits mit allen dazugehörigen Daten auf ihren Homepages, um so über die eigenen Webseiten potentielle Teilnehmende zu informieren. Mit der Nutzung von Strukturierten Daten wird es Suchmaschinen ermöglicht, die Webseiten besser einzuordnen, so treffender für bestimmte Suchanfragen auszulesen und das Ranking zu verbessern. Der Standard, nach dem diese Strukturierten Daten angelegt werden, nennt sich schema.org. Werden Veranstaltungsdaten nach diesem Prinzip hinterlegt, können die Weiterbildungsangebote von den Suchmaschinen als Veranstaltung erkannt und dadurch sichtbarer gemacht werden. 

„Die optimierte Sichtbarmachung im digitalen Raum ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der gemeinwohlorientierten Weiterbildung in NRW“, so LAG-Geschäftsführer Dr. Martin Schoser. „Mit dem Projekt wurde die Suchmaschinenoptimierung für Weiterbildungsveranstaltungen nachhaltig verbessert und ein vertieftes Verständnis in Bezug auf Strukturierte Daten vermittelt.“ 

Durch die finanzielle Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen wurde die Umsetzung des Innovationsprojektes ermöglicht. Die Lesting Media & Consulting (Köln) trug durch die fachliche Expertise bei der Durchführung der Workshops und Analysen der Webseiten wesentlich zum Gelingen des Projektes bei.